Wie sind Begleiterkrankungen in der Zeit der Corona-Pandemie zu berücksichtigen?

Viele Patientinnen mit Begleiterkrankungen haben gerade in dieser Zeit der Pandemie Angst vor den Folgen der COVID-19-Infektion. Die medizinischen Fachgesellschaften bieten hier eine Vielzahl  von Handlungsempfehlungen.

In einer Schwangerschaft besteht kein Grund, aufgrund der bestehenden Pandemie aus organisatorischen Gründen einen Kaiserschnitt durchzuführen. Er sollte nur in medizinisch begründeten Fällen durchgeführt werden. Auch das Vorziehen der Geburt wegen der Coronapandemie ist nicht sinnvoll.

Stillen ist nach wie vor die beste Option, Ihr Kind zu versorgen. Bislang gibt es keine Hinweise, dass COVID-19 über die Muttermilch auf das Kind übertragen wird. Nach wie vor gilt, dass der Nutzen des Stillens mögliche Risiken einer Infektion mit dem Coronavirus überwiegt.

Bei Patientinnen, die sich einer Krebstherapie unterziehen, ist diese effektive Behandlung für das Überleben wichtiger als eine Unterbrechung oder ein Verschieben der Behandlung wegen der Pandemie. Wichtig ist hierbei das Ausgleichen von Mangelzuständen, ausreichende körperliche Bewegung und ein ausreichender Ernährungsstatus. Sollten Bluttransfusionen medizinisch indiziert sein, können diese auch durchgeführt werden. Bislang gibt es keinen Hinweis auf eine Übertragung des COVID-19- Virus über eine Bluttransfusion.

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Ihr Team der Frauenarztpraxis AGZ