Akupunktur

Anwendung der Akupunktur

Die Anwendung der Akupunktur bezieht sich auf die Beeinflussung funktioneller und reversibler (umkehrbarer, d.h. heilbarer) Störungen und Erkrankungen. Dabei kann die Akupunktur Gestörtes, aber niemals Zerstörtes bessern.
Vor Anwendung der Akupunktur ist eine schulmedizinische Abklärung der Beschwerden nicht nur sinnvoll, sondern nötig. Bei lebensbedrohenden Erkrankungen sowie Erberkrankungen und bei Operationsindikation ist eine Akupunktur nur ergänzend anwendbar.

Akupunktur Indikationen

Frauenheilkunde und Geburtshilfe:
•    Erbrechen in der Schwangerschaft
•    Beeinflussung der Lage des Kindes (Beckenendlage)
•    Stillprobleme
•    Schmerzbehandlung in der Schwangerschaft
•    geburtsvorbereitende Akupunktur
•    Schlaflosigkeit
•    Schmerzen während der Periode
•    Spannungen in der Brust
•    unerfüllter Kinderwunsch
 
Orthopädische Erkrankungen:
•    Schulter-Arm-Syndrom
•    Rückenschmerzen
•    Tennis-Ellenbogen
•    Phantomschmerzen
•    Rheuma

Erkrankungen des Nervensystems:
•    Kopfschmerz, Migräne


Magen-Darm-Erkrankungen:
•    Verstopfung, Durchfall
•    Magenschleimhautentzündung


Erkrankungen der Atemwege:
•    Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen
•    Asthma bronchiale
•    Bronchitis
•    Nebenhöhlenentzündung


Weitere Beispiele:
•    Nikotinsucht
•    Esssucht


Über die Akupunktur

Akupunktur wird weltweit seit Jahrtausenden mit großem Erfolg angewandt. Viele Frauen profitieren von der Anwendung der Akupunktur bei unterschiedlichen Erkrankungen und Beschwerden. Die Anwendung der Akupunktur kommt den Fragen und Wünschen vieler Patientinnen entgegen. Es besteht hier die Möglichkeit, qualifiziert Akupunkturbehandlungen durchzuführen.

Akupunktur - Geschichte und Entwicklung

Die Ursprünge der Akupunktur reichen bis in das Neolithikum Chinas zurück. In ihr begegnet uns ein faszinierendes Heilkundesystem mit einer langen Tradition und Erfahrung.
Erste Zeugnisse der Anwendung spitzer Gegenstände zur Schmerzbehandlung werden mit einem Alter zwischen 4.000 und 10.000 Jahren belegt. Die älteste schriftliche Quelle, die sich auch auf die Behandlung mittels Akupunktur bezieht, wird mit einem Alter von über 2.000 Jahren datiert.

Die Entwicklung der Akupunktur

In Europa begann im 17. Jahrhundert. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern blieb diese in Deutschland bis zum Ende der 40er Jahre eine Außenseitermethode. Erst neue Impulse aus Österreich und Frankreich, sowie die zunehmende naturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Grundlagen und dem Nachweis der Wirksamkeit, führten zu einer Akzeptanz der Akupunktur auf breiter Basis der Medizin.

Anwendung der Akupunktur

Die Anwendung der Akupunktur bezieht sich auf die Beeinflussung funktioneller und reversibler (umkehrbarer, d.h. heilbarer) Störungen und Erkrankungen. Dabei kann die Akupunktur Gestörtes, aber niemals Zerstörtes heilen.
Vor Anwendung der Akupunktur ist eine schulmedizinische Abklärung der Beschwerden nicht nur sinnvoll, sondern nötig. Bei lebensbedrohenden Erkrankungen sowie Erberkrankungen und bei Operationsindikation ist eine Akupunktur nicht ratsam.
Die Akupunktur läßt sich, unter vielen anderem, bei folgenden Indikationen (Erkrankungen) anwenden: siehe Akupunktur-Indikationen

Akupunktur Kosten

Die Abrechnung der Akupunktur erfolgt auch bei Kassenpatienten als privatärztliche Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Nebenwirkungen der Akupunktur

Bei zwei unterschiedlichen Methoden mit gleicher Erfolgschance ist die mit dem geringsten Risiko auszuwählen. Bei geeigneten Erkrankungen spricht dies für die Akupunkturtherapie, da bei korrekter Anwendung durch einen dafür ausgebildeten Arzt keine gefährlichen Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Bei Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten muss im Einzelfall der Einsatz der Akupunktur besprochen werden.